The 7th Guest Remake – Review Hochdeutsch
The 7th Guest
Cinematische Szene verschmelze mit ener modernisierte Umgebung unn verwandle The 7th Guest Remake in en Art interaktives Laientheater in enem unheimliche Anwese mit knifflije Rätsel, Intrige unn dunkle Geheimnisse. Dat Beste sinn die lachende Kinner um 2 Uhr nachts… unn du hasch gar ken Kinner!
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Ein Haus voller Rätsel und Geister
The 7th Guest Remake lädt erneut dazu ein, das unheimliche Anwesen von Henry Stauf zu erkunden und den dort lauernden Geheimnissen auf den Grund zu gehen.
Wer noch das Original von 1993 kennt, wird das Remake fast nicht wiedererkennen. Trotzdem bleibt sich The 7th Guest treu und entführt erneut in eine düstere Atmosphäre voller Rätsel, Geheimnisse und merkwürdiger Gestalten.
Mit einer Geisterlaterne ausgerüstet sollten nicht nur die dunkelsten Ecken, sondern auch die unscheinbaren Bereiche gut ausgeleuchtet werden. Man weiß ja nie, was mit ein wenig Licht plötzlich zum Vorschein kommt.
Die Laterne dient dabei nicht nur als Taschenlampe für paranormalen Hausbesuch, sondern auch als wichtiges Werkzeug. Erinnerungen aus der Vergangenheit werden sichtbar, Hinweise tauchen auf und manche Rätsel lassen sich überhaupt erst durch ihren Einsatz lösen.
Von klassischen Kombinationsrätseln über Logikaufgaben bis hin zu mathematischen Gehirnverknotern ist hier quasi alles vertreten. Einige Lösungen springen einem direkt ins Gesicht, andere verlangen deutlich mehr Geduld und ein paar funktionierende Gehirnzellen.
Jeder Raum erzählt dabei seinen eigenen Teil der Geschichte. Nach und nach setzt sich das Schicksal der sieben Gäste zusammen, während volumetrische Schauspielszenen die Vergangenheit lebendig werden lassen. Die Figuren erscheinen dabei nicht einfach auf dem Bildschirm, sondern stehen gefühlt direkt vor einem und lassen sich von allen Seiten betrachten. Genau das sorgt für einen Großteil des besonderen Flairs.
Doch noch während nach und nach alle Geheimnisse ans Licht kommen, reißen dunkle Schatten, Gelächter und andere seltsame Ereignisse regelmäßig aus den Gedanken. Auch wenn The 7th Guest Remake kein klassisches Horrorspiel sein möchte, gibt es durchaus den einen oder anderen ungeplanten Jumpscare.



Mehr Köpfchen als Technik
Die Steuerung ist angenehm einfach gehalten und konzentriert sich darauf, die eigentlichen Rätsel nicht unnötig komplizierter zu machen.
Bugs sind während meines Tests keine wirklichen aufgefallen. Technisch lief alles sauber und stabil. Rätsel, Animationen und Mechaniken funktionierten wie vorgesehen, ohne Hänger, Abstürze oder andere Auffälligkeiten.
Lediglich einige der späteren Rätsel können sich etwas ziehen. Das liegt allerdings meist eher am eigenen Denkvermögen als an technischen Problemen.
Zwischen Gänsehaut und Gedankenakrobatik
Das Remake von The 7th Guest bleibt der Geschichte rund um Henry Stauf und seine sieben Gäste grundsätzlich treu, modernisiert das Abenteuer aber an vielen Stellen deutlich.
Statt starrer Bildschirmwechsel wird die Villa nun frei in einer vollständig begehbaren 3D-Umgebung erkundet. Viele Rätsel wurden überarbeitet oder komplett neu gestaltet, während zusätzliche Storyelemente und eine modernere Erzählweise für frischen Wind sorgen.
Besonders die volumetrischen Schauspielszenen stechen immer wieder hervor. Statt klassischer Zwischensequenzen wirken die Figuren fast wie Geister, die direkt durch die Räume wandern. Das sorgt für eine angenehm merkwürdige Stimmung, die perfekt zur Geschichte passt.
Auch die Soundkulisse trägt ihren Teil dazu bei. Knarrende Dielen, entfernte Stimmen, Gelächter und andere Geräusche sorgen immer wieder für dieses Gefühl, dass man vielleicht doch nicht ganz allein im Haus unterwegs ist.
Dadurch fühlt sich das Remake weniger wie eine einfache Neuauflage und mehr wie eine moderne Neuinterpretation des Klassikers an, die sowohl alte Fans als auch Neueinsteigende ansprechen dürfte.



Was geil ist und was nervt
Die Rätsel gehören ganz klar zu den größten Stärken des Spiels. Von angenehm lösbar bis „wer hat sich diesen Wahnsinn ausgedacht?“ ist alles vertreten.
Dazu kommen die stimmige Atmosphäre, die gelungene Story und der angenehme Gruselfaktor, der eher auf Stimmung als auf billige Schockmomente setzt.
Besonders gelungen ist außerdem die Modernisierung des Originals. Trotz neuer Technik und überarbeiteter Rätsel bleibt der Geist des Klassikers erhalten.
Etwas nervig fällt dagegen auf, dass sich das letzte Drittel stellenweise etwas zieht. Außerdem sind einige Hinweise erstaunlich leicht zu übersehen, obwohl man eigentlich genau danach sucht.
Stärken:
- tolle Rätsel
- stimmige Atmosphäre
- starke Story
- angenehmer Grusel
Schwächen:
- letztes Drittel zieht sich etwas
- einige Hinweise leicht zu übersehen
Ein Klassiker in neuem Gewand
Wer Rätselspiele, Mystery-Geschichten und atmosphärische Abenteuer mag, dürfte mit The 7th Guest Remake sehr schnell warm werden.
Fans des Originals bekommen keine einfache Grafikpolitur serviert, sondern eine moderne Neuinterpretation mit überarbeiteten Rätseln, freier Erkundung und deutlich aufgewerteter Präsentation. Gleichzeitig eignet sich das Spiel auch hervorragend für Neueinsteigende, die den Klassiker bisher nur vom Hörensagen kennen.


Wer allerdings Action, Kämpfe oder Dauergrusel erwartet, steht hier vor der falschen Haustür. The 7th Guest Remake lebt von seinen Rätseln, seiner Atmosphäre und dem langsamen Aufdecken seiner Geheimnisse. Genau darin liegt aber auch seine größte Stärke. Wer aber nach etwas anderem sucht wird bei den Reviews bestimmt fündig.
Was ist es?
- Genre: Puzzle Adventure / Mystery
- Entwickler: Vertigo Games & Exkee
- Plattformen: PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S
- Getestet: Vollversion
- Spielmodus: Singleplayer
- Remake des Klassikers von 1993