Zombie Chaos mit ordentlich Wumms
Mit John Carpenter’s Toxic Commando teste mir en Vollversion, die eigentlich genau das bietet, was ma erwartet. En Abenteuer Action Shooter, der uns nach ener kurze einleitende Cutscene zur Story auch schon mitten ins Gemetzel wirft.
Unn das Entwicklerstudio Saber Interactive geizt in keinschter Weis an der Artenvielfalt vun de Zombies. Während eindeutig alle Zombies freundschaftlich an einem knabbere wolle, gibt’s auch Zombies, die meh wolle, wie etwa Wegbombe, Zermatsche, Massakriere… Die List is quasi endlos. Unn dem gilt es aa entsprechend ordentlich ebbes entgegezusetze, wie etwa Waffe, Granate unn selbst… also die eijene spezielle Fähigkeiten zumindest.
John Carpenter’s Toxic Commando is für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC sowohl auf Steam als auch im Epic Game Store erhältlich. Für Nostalgiker gibt’s natürlich aa en physische Version fürs Regal.
Zwische Zombie Buffet unn Vollgas Eskalation
Nach enem kurze Crashkurs in Toxic Commando voller panischer Schreie unn hysterischem Betteln der Zombies unn enem kläne „grippale Infekt“ uff unser Seit geht’s aa schon in unser Basis, in der die Story fortgeführt, das Loadout festgelegt, getestet sowie weitere Schritte geplant unn angegange werde.
Während der gesamte Story unn dem Durchkämpfe vun Mission zu Mission sammle mir Erfahrungen, wie ma es am beschde net macht, awer aa Erfahrungspunkte, Talentpunkte, Ressourcen unn meh ein, um unser Fähigkeiten als Strike, Sanitäter, Ingenieur, Verteidiger orer wer ganz heftig is sogar alles zu leveln, uffzuwerte unn zu nutze.




Awwer aa die Ausrüstung unn das Arsenal darf ma net außer Acht losse. Denn mit jedem Level wird weiteres Waffe Equipment freigeschaltet unn die Waffe kenne gege gesammelte Ressourcen verbessert werde. Grad das Gunplay macht hier richtig Laune. Jede Waff hat ordentlich Wumms, fühlt sich schwer an unn gibt uns genau dieses befriedigende Gefühl, wenn en Treffer wirklich sitzt. Hier wird net einfach nur blind in Gegnermasse geballert, sondern jeder Schuss hat Gewicht. Grad weil Munition net endlos vorhanden is unn uns die Gegner trotzdem pausenlos uff die Pelle rücke, entsteht en richtig starker Rhythmus aus Druck, Nachlade unn dem kurze Gedanke vun „okay… vielleicht laafe mir jetzt besser“.
Richtig spannend wird es dann, sobald die gepanzerten Fahrzeuge ins Spiel kumme. Dann renne mir net meh nur panisch mit letzter Munition durch die Gegend, sondern nutze diese fahrende Monster aktiv, um uns Luft zu verschaffe. Dieser Wechsel zwische „bitte net jetzt sterbe“ zu Fuß unn „jetzt mache mir hier alles platt“ hinnerm Steuer bringt ordentlich Abwechslung rein. Genau dadurch fühle sich Missione net wie stumpfes Abarbeite an, sondern bleiwe ständig in Bewegung.
Natürlich darf aa der kosmetische Anteil net fehle. So kenne mir den eijene gewählte Charakter, die Waffe sowie Fahrzeuge freispiele unn meh, mol meh mol weniger großzügig designe. Doch auch wenn der optische Aspekt die Zombies weniger beeindruckt, fühlt ma sich selbst als deutlicher Augenschmaus, während einem Fleischfetze unn Hirnreste entgegenspritze.
Mit jeder Mission kämpfe mir uns dem große Story Finale entgege, doch sin kläne Abstecher in vergangene Missione möglich, um eventuell zu farme orer eben en Abschluss mit höherem Schwierigkeitsgrad zu erreiche. De Möglichkeiten, das eijene Können unter Beweis zu stelle unn dabei ordentlich Punkte zu farme, sin wenig Grenze gesetzt.
Grad im Koop zeigt das Spiel dann seine eigentliche Stärke. Toxic Commando is ganz eindeutig kee Spiel, das alleene seine volle Wucht entfaltet. Die Klasse greife ineinander, Fähigkeiten ergänze sich unn ständig entsteht dieses Gefühl, dass einer alleene hier ganz schnell zum Zombie Buffet wird. Wenn einer die Masse beschäftigt, während der annere mit dem schwere Gerät alles vorbereitet, entstehe genau diese Momente, bei dene ma sich nach dem Kampf eigentlich kurz abklatsche müsste. Genau das macht en gute Koop Shooter aus.
Ich persönlich kann selber net saare, was fehlt, awer es fehlt dieser letzte kläne Feinschliff, das befriedigende I Tüpfelche, die Kirsch uff der Sahnehaub. Das Spiel macht verdammt viel richtig, awer dieser eine letzte Moment, der es komplett unvergesslich macht, bleibt irgendwie aus.
Wenn’s kracht, dann richtig
Ob alleene orer im 4er Koop, es lässt sich wenig bis kaum bis gar nix beanstande. Hin unn widder tourt zwar die Hardware uff, wenn es uff dem Bildschirm ebbes heftiger zur Sach geht. Grad wenn gefühlt das halbe Spiel gleichzeitig explodiert, merkt ma schon, dass hier ordentlich geschafft wird. Trotzdem bleibt die Performance erstaunlich stabil unn aa die Steuerung reagiert angenehm direkt.



En paar physische Ecke unn Kante gibt’s, bei dene ma zu Fuß orer mit dem Fahrzeug kurz stockt unn sich kurz die Fro stellt, was zum Henker das denn grad war. Auch die Kamera kann in engere Bereiche manchmal kurz ihrn eijene Film fahre. Awwer dann is der Moment aa schon rum unn mir widme uns widder den wichtige Dinge. Nämlich net gefresse zu werde.
Knabber Wahnsinn mit Schleim unn Stil
Optisch macht Toxic Commando richtig was her. Überall explodiert irgendebbens, giftiger Schleim leuchtet uns entgege unn das komplette Spiel wirkt wie en völlig iwwerdrehter B Movie, der sich selbst zum Glück kee bissje zu ernst nimmt. Genau das macht den Stil so stark. Es is laut, chaotisch unn genau die richtige Art vun Wahnsinn.
Die Atmosphäre lebt dabei net nur vum reine Geballer, sondern aa vum ständige Gefühl, dass gleich widder alles komplett eskaliert. Ma hat selten wirklich Ruh unn genau das passt hier aa perfekt. Es soll net elegant sein, es soll knalle.
Auch der Sound trägt sein Teil dazu bei. Waffe donnere ordentlich, Explosione scheppere unn das ganze Spiel vermittelt dieses herrlich iwwerdrehte Actionfilm Gefühl, bei dem ma manchmal einfach nur grinst, weil grad alles gleichzeitig schiefgeht.
Was geil is unn was nervt
Geil is ganz klar das Gunplay in Toxic Commando. Jede Waff macht Spaß, das Trefferfeedback sitzt unn grad im Koop entstehe diese herrlich chaotische Momente, für die ma solche Spiele iwwerhaupt erscht startet. Auch die Fahrzeuge bringe richtig Abwechslung rein unn verhindere, dass sich Missione zu schnell gleich anfühle.
Dazu kummt das Fortschrittssystem, das grad am Anfang ordentlich motiviert. Neue Waffe, Upgrades, Klassenverbesserunge unn kosmetische Freischaltunge sorge ständig dafür, dass mir noch „eine Runde meh“ spiele wolle.


Was nervt, is dieser fehlende letzte Feinschliff. Der Loop macht Spaß, wiederholt sich awer nach einiger Zeit spürbar. Manche Missione fühle sich irgendwann zu ähnlich an unn genau do fehlt dann dieses besondere Element, das Toxic Commando endgültig vun enem gute zu enem verdammt starke Spiel mache würde.
Guddes:
- wuchtiges Gunplay mit starkem Treffergefühl
- Koop Chaos funktioniert richtig gudd
- Fahrzeuge bringe spürbar Abwechslung
Fubbes:
- Missione wiederhole sich uff Dauer
- letzter Feinschliff für den Wow Moment fehlt
- einige Abschnitte fühle sich zu ähnlich an
Für wen lohnt sich das Gemetzel?
John Carpenter’s Toxic Commando is perfekt für alle, die uff laute Koop Shooter, Zombie Chaos unn dieses herrlich dumme „noch eine Runde“ Gefühl stehe. Wer gerne mit Freunde durch Gegnermasse pflügt, Explosione feiert unn kee Lust uff iwwerkomplizierte Systeme hat, wird hier definitiv Spaß hann.
Wer dagege en revolutionäres Meisterwerk orer den nächste Koop Heilige Gral erwartet, sollt die Erwartungen ebbes runnerdrehe. Toxic Commando will kee Kunstwerk sein, sondern en verdammt spaßiger Action Rausch für zwischendurch.
Unn genau das funktioniert aa. Nur eben mit dem kläne Gefühl im Hinterkopp, dass hier noch en bissje meh drin gewese wär.
Weitere Reviews unn Eindrücke zu ähnlich explosive Titel warte bereits an annerer Stell.