RTX Spark
Heute trat Jensen Huang, Gründer und CEO von NVIDIA, auf der Microsoft Build als Gastredner auf. Er sprach live von der Computex in Taipeh, um das 30-jährige Jubiläum der Partnerschaft zwischen NVIDIA und Microsoft zu feiern und einen Ausblick auf das nächste Kapitel zu geben: NVIDIA RTX Spark und DGX Station für Windows läuten die nächste Generation von PCs ein, die speziell für AI-Agenten entwickelt wurden.
Eine vollständige Zusammenfassung der Neuigkeiten von NVIDIA und Microsoft gibt es in dem offiziellen NVIDIA-Blog zu Build. Hier sind einige der wichtigsten Punkte:
NVIDIA RTX Spark und Microsoft Surface NVIDIA RTX Spark Dev Box
- RTX Spark treibt die weltweit ersten Windows-PCs an, die speziell für persönliche Assistenten für Kreative, AI-Devs und Gamer entwickelt wurden: 1 Petaflop AI-Leistung, bis zu 128 GB einheitlicher Arbeitsspeicher, Akkulaufzeit für den ganzen Tag sowie volle AI- und Grafikleistung im Akkubetrieb. Die Systeme kommen diesen Herbst von Microsoft Surface, ASUS, Dell, HP, Lenovo und MSI auf den Markt.
- Microsoft Surface NVIDIA RTX Spark Dev Box: Eine spezielle RTX Spark-Entwickleredition, auf der bereits eine für Entwickler konfigurierte Windows-Version sowie die wichtigsten Entwicklertools vorinstalliert sind, sodass Agenten vom ersten Tag an nativ unter Windows erstellt, optimiert und ausgeführt werden können.
- Sichere, native Agenten: NVIDIA OpenShell, das auf den neuen Execution Containers (MXC) von Microsoft basiert, isoliert jeden Agenten in einer Sandbox, sodass dieser in den eigenen Dateien und Anwendungen arbeiten kann, ohne jemals Zugriff auf den Rest des Systems zu erhalten. Dabei gibt es Kontrollmechanismen, um die eigenen Funktionen einzuschränken und persönliche Daten zu schützen. Die Open-Source-Agenten OpenClaw und Hermes Agent nutzen diese Technologie bereits und NVIDIAs NemoClaw erleichtert die Einrichtung von Agenten auf jedem NVIDIA-System dank eines optimierten Installationsprogramms.
- Weitere Informationen zu diesen Updates sowie zur offiziellen Ankündigung von RTX Spark und zum RTX AI Garage-Blog gibt es im NVIDIA Tech Blog.
Aktualisierungen der AI-Infrastruktur
- DGX Station für Windows bringt einen AI-Supercomputer mit 1 Billion Parametern auf jeden Schreibtisch im Unternehmen: GB300 Grace Blackwell Ultra Superchip, bis zu 748 GB kohärenter Speicher, 20 Petaflops FP4.
- Claude läuft nativ auf NVIDIA GB300 Blackwell Ultra auf Azure. Unternehmen können Nemotron, Cosmos und Earth-2 zusammen mit Claude und OpenAI-Modellen im Foundry Agent Service kombinieren. Claude auf GB300 wird in den kommenden Wochen für Kunden verfügbar sein.
- NVIDIA beschleunigt das Microsoft Fabric Data Warehouse und sorgt für eine bis zu sechsmal schnellere SQL-Leistung. Microsoft-Benchmarks zeigen bei Workloads mit hoher Parallelität eine bis zu sechsmal höhere Leistung als bei der CPU-Basislinie und eine bis zu siebenmal höhere Leistung als bei drei anderen führenden Cloud-Data-Warehouses.
- Fairwater, Wisconsin, geht in Betrieb und ist für NVIDIA Vera Rubin zertifiziert. Hunderttausende Grace-Blackwell-Systeme arbeiten als eine einzige AI-Fabrik zusammen und sind mit einem Partnerstandort in Georgia vernetzt. Vera Rubin ist für Azure freigegeben und bietet im Vergleich zu Blackwell einen bis zu zehnmal höheren Inferenzdurchsatz pro Megawatt.
Weitere Informationen gibt es in der Aufzeichnung von Jensen Huangs Comptex Keynote sowie im NVIDIA-Live-Blog.
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