In Invincible VS gebt die Kauleiste neu renoviert

Invincible VS
Invincible VS

Invincible VS steht für pures Kombinationschaos mit kinoreife Prügeleie durch perfekte Tastenkette ORER stumpfes „ich hau mein Kopp uff die Tasten, bis irgendwer umfällt“. Die Fro is also net, wie gut das Spiel is, sondern ob ma selbst krasser Skiller orer sabbernder Spammer is.

Bewertung des Redakteurs:
3.5

Wenn Prügle plötzlich en Kunstprojekt gebt

Dieser virtuelle Antistressball für effektive Aggressionsbewältigung mit dem klangvolle Name Invincible VS wurde ausgiebig getestet unn bis zum Blute geprüft… also im wahrste Sinne.
Denn Quarter Up unn Skybound Games gebe eher en kläne Warnung raus, dass in diesem Spiel meh als nur en bissje Blut unn en paar Körperteile mit iwwererhöhter Geschwindigkeit neue Anordnunge finde.

Wer ebenfalls Körpergulasch unn Gesichtsbremsen verursache möchte, findet das 3vs3 Fighting Game ab dem 30. April 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S unn PC zum Preis vun 49,99 Euro.

Zwische Story Mode unn gepflegter Gesichtsrekonstruktion

Wer sich denkt, dass Invincible VS nur en stumpfes 3vs3-Fighting-Game im Arcade Mode abliefert, irrt sich zumindest teilweise. Denn neben den uff den erschte Blick ähnlich wirkende Kampf Szenarie verbirgt sich en überraschend interessante Storyline, die aus dem klassische Charakter wähle, kämpfe unn gewinne Prinzip en deutlich vollwertigeres Erlebnis macht.

Invincible VS erzählt kee einfache Nacherzählung der Serie, sondern en eijeständige Geschichte im bekannte Universum rund um Mark Grayson alias Invincible. Die Handlung spielt ungefähr im Zeitraum vun Staffel 3 unn dreht sich um en deutlich eskalierende Bedrohung durch das Viltrum Imperium, bei der besonders Omni Man en wichtige Rolle spielt.

Statt nur uff Prügeleie zu setze, rückt das Spiel aa Themen wie Familie, Loyalität unn schwierige Entscheidungen in den Vordergrund. Bekannte Figuren wie Atom Eve, Rex Splode orer Cecil sinn ebenfalls Teil der Geschichte unn sorge dafür, dass sich Fans sofort dehemm fühle. Gleichzeitig gibt’s mit Ella Mental aa en komplett neue Charakter, der exklusiv für das Spiel erschaffe wurde. Der Story Mode is bewusst wie en zusätzliche Serienepisode uffgebaut unn verbindet große Kämpfe mit ruhigere, emotionalere Momente dozwische.

Sollt euch en packende Story allerdings weniger interessiere, kann ma die vun Aggression geschwängerte blinde Wut aa einfach im Arcade orer Versus Mode rauslosse. So orer so bietet Invincible VS en breite Palette an Charaktere mit besondere Fähigkeiten, die nur druff warte, mit der richtige Tastenkombi die DNA vum Gegner komplett neu sortiere zu dürfe.

Unn wer seinem Gegner oft genug en Gong uff de Schädel gegebbe hat, dass dieser seinen Bauchnabel vun innen betrachte kann, schaltet nach unn nach Abzeiche unn weitere nette Kleinigkeite frei, die zeige, wie sehr ma im „Hau drauf Modus“ unterwegs war orer noch immer is.

Controller rette Lebe unn Daume

Die absolute Empfehlung der Entwickler unn der Redaktion: Nutzt en Controller orer zumindest ebbes, das schnelles unn sauberes Triggern vun Tastenkombinatione ermöglicht. En programmierbare Maus kann hier ebenfalls Wunder wirke. Wer das uff ener gammeliche Bürotastatur durchziehe will, spielt nebenbei noch en eijes Survival Game.

Ansonsten lässt sich technisch bisher net wirklich viel beanstande. Die Eingabe reagiere sauber, Treffer sitze ordentlich unn aa im Spielfluss gibt’s wenig, das unangenehm ufffällt.

Auch wenn die Storyline von Invincible VS den klassische Arcade Aufbau spürbar uffwertet, bleibt das Spiel insgesamt angenehm iwwerschaubar unn konzentriert sich genau uff das, was es sein will: ordentlich uff die Fress gebbe.

Retro Prügelei mit moderner Wucht

Wenn ma das erschte Mol in Invincible VS iwwer die ebbes annere Art vun Animation stolpert, braucht es kurz, bis ma sich dran gewöhnt hat. Ungewohnt jo, awer in keinschter Weis störend für den Spielfluss. Die Befehle triggere uff Tastendruck genau so, wie sie solle, auch wenn ma dank heftige Gegenangriffe manchmal das komplette Gegenteil behaupte würde.

Die gesamte Atmosphäre versetzt uns zurück in die Zeit, in der mir als Kind die alte Klassiker gesuchtet hann, nur eben mit moderne Raffinesse wie gespeichertem Fortschritt, Online Modus unn deutlich meh digitalem Nasenbeinbruch.

Die detailreiche Grafik unn der brachiale Kampfsound mit passender Musik wirke zwar gegensätzlich, ziehe sich awer paradoxerweis perfekt an. Fast so magnetisch wie unser Faust unn das gegnerische Gesicht.

Was geil is unn was nervt

Wie es sich für en ordentliches Hau drauf Spiel gehört, wurde bei Charaktere, Fähigkeiten unn Kombos net gegeizt. Auch wenn die Tastenkombinatione oft ähnlich bleiwe, fühlt sich jeder Charakter komplett annersch an. Ob elegante Distanz orer brachiale Nähe, hier findet wirklich jeder seine persönliche Form der diplomatische Konfliktlösung.

Die wechselnde Umgebunge, gegnerische Squads unn das Tag Team Feeling sorge für spürbare Abwechslung unn halte die Kämpfe lang frisch. Grad mit Freunde orer im direkte Versus Modus entsteht genau dieses herrlich chaotische Gefühl, für das ma solche Spiele iwwerhaupt startet.

En klarer Kritikpunkt is allerdings der bisher net skipbare Opener vor Matchbeginn. Die erschte Male sinn die lockere Sprüche à la „ich verhau dir den Hintern“ noch ganz amüsant, verliere awer schnell ihren Reiz. Irgendwann sitzt ma nur noch do unn denkt sich: Bruder, kämpf einfach.

Guddes:

  • abwechslungsreiche Charaktere mit eijem Kampfstil
  • überraschend starke Story für en Fighting Game
  • brachiales Kampfgefühl mit starkem Trefferfeedback

Fubbes:

  • net skipbare Match Opener nerve schnell
  • uff Dauer verliere manche Kämpfe ebbes an Frische
  • Controller fast schon Pflicht für sauberes Gameplay

Für wen lohnt sich die Prügelei?

Um einfach mol den Kopp frei zu krieje unn ordentlich Dampf abzulasse, bietet Invincible VS alles, was es dafür braucht, um angestaute Frust sehr zielgerichtet in die richtige Richtung zu lenke. Orer ma hat einfach nur Bock uff heftige Schlägereie mit viel Blut, neu angeordnete Körperteile unn derbe Sprüche.

Fans der Serie, die en spielbare Ableger suche, um selbst Hand anzulege, kumme hier vollkommen uff ihre Koste. Awwer aa klassische Retro Fans, die Nostalgie unn moderne Raffinesse kombiniert hann wolle, werde hier net enttäuscht.

Wer allerdings uff der Suche nach Open World, freier Bewegung unn stundenlangem Herumlaufe is, is hier komplett falsch. Hier wird sich nur vun links nach rechts unn widder zurück geprügelt.

Weitere Reviews unn Eindrücke zu ähnlich brachiale Titel warte bereits an annerer Stell.

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