CHERRY XTRFY K33 Compact Wireless gebt Gaming Experience für nen schmale Euro

CHERRY XTRFY K33 Compact Wireless

CHERRY XTRFY K33 Compact Wireless – Review Hochdeutsch

CHERRY XTRFY K33 Compact Wireless

Mit der CHERRY XTRFY K33 Compact Wireless schreib ich grad en Review zur CHERRY XTRFY K33 Compact Wireless. Sollte sich also plötzlich Tippfehler einschleiche orer die Tastatur einfach ausgehe, gibt’s direkt Abzug in der B Note. Paradox, awer geil!

Bewertung des Redakteurs:
4

Klein, leise und flexibel

Die K33 Compact Wireless ist eine vielseitige Gaming Tastatur aus dem Hause CHERRY XTRFY. Als kleiner Allrounder für knapp 60 Euro bietet die K33 Compact Wireless maximale Flexibilität bei zuverlässiger Performance und angenehm dumpfem Tippgefühl für Gaming Veteran, aber auch entspannte Alltags Nutzer.

Mit ihrem kompakten 75% Layout richtet sich die Tastatur besonders an alle, die Platz auf dem Schreibtisch sparen möchten, ohne auf wichtige Funktionen verzichten zu müssen. Dazu kommen Bluetooth, 2,4 GHz Dongle oder USB Kabel sowie eine Polling Rate von 1000 Hz, wodurch die Tastatur sowohl für entspanntes Arbeiten als auch hektisches Gaming angenehm flott bleibt.

Klackerfrei durchs digitale Chaos

Wie man unschwer an diesem Review erkennen kann, lässt sich mit der CHERRY XTRFY K33 Compact Wireless tatsächlich Texte verfassen und die WASD Tasten spammen, bis die Fingerspitzen rauchen. Allerdings leiser und gefühlvoller, als man sich das vielleicht vorstellen mag.

Im Vergleich zu meiner letzten Tastatur, der Corsair K100, ist die K33 Compact Wireless nicht nur kleiner, sondern auch angenehmer, leiser und vor allem deutlich flexibler. Das 75% Layout schafft zusammen mit den drei Verbindungsarten via Bluetooth, 2,4 GHz oder USB angenehm viel Platz und Freiheit auf dem Schreibtisch. Egal ob Gaming Setup, Laptop oder gemütliches Rumtippen auf der Couch, die Tastatur lässt sich schnell verbinden, ohne versehentlich am Kabel hängend die komplette Wohnung neu zu dekorieren.

Dazu kommen eine stabile 1000 Hz Polling Rate für schnelle Eingaben, RGB Beleuchtung mit mehreren Effekten sowie die sogenannten Mem mechanical Switches, die das Tippgefühl mechanischer Tastaturen mit einem leiseren und weicheren Anschlag kombinieren.

Auch ein Gaming Mode ist mit an Bord. Dieser deaktiviert auf Wunsch störende Tasten wie die Windows Taste, damit man nicht mitten im hektischen Gefecht plötzlich den Desktop bewundert, während man eigentlich gerade noch den virtuellen Planeten retten wollte.

Die RGB Beleuchtung lässt sich direkt über Tastenkombinationen anpassen und bietet mehrere Modi und Effekte. Eine zusätzliche Software scheint es aktuell allerdings nicht wirklich zu geben, wodurch tiefere Individualisierung eher begrenzt bleibt. Wirklich schlimm ist das aber nicht, weil die wichtigsten Einstellungen direkt an der Tastatur schnell erreichbar bleiben.

Zwischen Couch Gaming und FN Archäologie

Die Bedienung im Alltag bleibt angenehm flexibel. Lange Akku Laufzeit, schnelle Verbindung und das kompakte Design sorgen dafür, dass sich die Tastatur sowohl am Schreibtisch als auch unterwegs problemlos nutzen lässt.

Gerade das kleinere 75% Layout macht sich schnell bemerkbar. Man bekommt deutlich mehr Platz auf dem Tisch und gewöhnt sich überraschend flott daran. Selbst längere Schreibsessions oder stundenlanges Gaming bleiben entspannt komfortabel.

Um sich allerdings mit sämtlichen FN Tastenkombinationen vertraut zu machen, braucht es durchaus etwas Zeit. Besonders am Anfang sucht man öfter mal wie ein Archäologe nach der richtigen Kombination, bis irgendwann automatisch sitzt, welche Taste jetzt RGB, Verbindung oder Lautstärke steuert.

Etwas unglücklich gelöst bleibt zudem die Anzeige für den aktuellen Modus. Wirklich direkt unterscheiden, ob man sich gerade im Windows oder Mac Modus befindet, lässt sich nicht immer sofort. Immerhin helfen einige kleine LEDs dabei, Caps Lock sowie die aktuelle Verbindungsart via Bluetooth oder Dongle sichtbar zu machen.

Stabiler als mein Schlafrhythmus

Trotz des kompakten Designs wurde hier offenbar kein Federgewicht aus Cornflakes Verpackungen verbaut. Die Tastatur bringt mit ihren rund 630 Gramm genug Gewicht mit, um stabil auf dem Tisch zu liegen, ohne ständig bei hektischen Bewegungen quer durchs Wohnzimmer zu rutschen.

Die Verarbeitung wirkt insgesamt hochwertig und robust. Nichts knarzt, nichts wirkt billig oder so, als würde es beim ersten kleinen Wutanfall direkt in Einzelteile zerfallen. Gerade die dumpferen und leiseren Tastenanschläge fühlen sich wertig an und unterscheiden sich deutlich von vielen mechanischen Tastaturen, die bei jedem Tastendruck akustisch so klingen, als würde gerade jemand Besteck die Kellertreppe herunterwerfen.

Auch optisch macht die K33 Compact Wireless ordentlich was her. Das kompakte Layout kombiniert mit der gleichmäßigen RGB Beleuchtung sorgt für einen modernen Look, ohne dabei komplett nach Raumschiff Cockpit eskalieren zu müssen.

Kleine Tastatur mit ordentlich Ausdauer

Im Alltag performt die CHERRY XTRFY K33 Compact Wireless überraschend stark für ihren Preisbereich. Eingaben werden schnell und sauber erkannt und auch beim Gaming gab es keinerlei auffällige Verzögerungen oder Aussetzer.

Besonders positiv fällt der Akku auf. Die Tastatur geht nach kurzer Zeit automatisch in einen energiesparenden Standby Modus über, deaktiviert Beleuchtung und unnötige Funktionen und spart dadurch ordentlich Energie. Das Beste daran: Man muss keine Taste extra drücken, um sie wieder aufzuwecken. Der erste Tastendruck landet direkt im Geschehen und nicht irgendwo im digitalen Nirvana.

Die Verbindung verhält sich allerdings je nach Position des Dongles unterschiedlich stark. Steckt der Dongle hinten am PC, kann die Verbindung teilweise schon nach knapp 40 bis 50 Zentimetern instabil werden. An einem oberen oder besser erreichbaren USB Slot funktioniert die Reichweite dagegen deutlich sauberer.

Bluetooth läuft dagegen stabil und funktioniert sogar mit dem Smartphone überraschend problemlos. Gerade dadurch wird die Tastatur deutlich flexibler, als man anfangs vielleicht erwarten würde.

Wirklich unnütz bleibt allerdings die Akku Warnanzeige auf der Rückseite. Sie blinkt zwar tapfer vor sich hin, wenn der Akku langsam leer wird, aber auf die Rückseite einer Tastatur schaut ungefähr niemand. Dadurch merkt man oft erst dann, dass der Akku leer wird, wenn die Tastatur plötzlich „Tschüsli Müsli“ sagt.

Was geil ist und was nervt

Die größte Stärke der K33 Compact Wireless bleibt ganz klar die Kombination aus leisem Tippgefühl, kompakter Größe und flexibler Verbindung. Gerade das angenehm dumpfe Tippgeräusch hebt die Tastatur deutlich von vielen klassischen mechanischen Klacker Maschinen ab.

Auch das stabile Gehäuse, die flotte Reaktionszeit und die gute Akkuleistung sorgen dafür, dass sich die Tastatur sowohl fürs Gaming als auch fürs Schreiben hervorragend eignet.

Etwas nervig bleiben allerdings die teilweise verwirrenden FN Tastenkombinationen sowie die unpraktische Akku Warnung auf der Rückseite. Dazu kommt die leicht empfindliche Verbindung über den Dongle, insofern dieser ungünstig platziert wird.

Stärken:

  • angenehm leises und dumpfes Tippgefühl
  • flexible Verbindung via Bluetooth, Dongle oder USB
  • kompaktes und stabiles 75% Design

Schwächen:

  • Akku Warnung sitzt auf der Rückseite
  • FN Tastenkombinationen anfangs gewöhnungsbedürftig
  • Dongle Verbindung je nach Position unterschiedlich stark

Kleine Tastatur, großer Alltagssieger

Für knapp 60 Euro leistet die CHERRY XTRFY K33 Compact Wireless wirklich starke Arbeit und bietet eine angenehm kompakte, flexible und optisch schicke Lösung für Gaming und Alltag.

Besonders Spieler oder Vielschreiber, die keinen riesigen Tastatur Klotz auf dem Tisch haben wollen, dürften hier schnell glücklich werden. Gleichzeitig eignet sich die Tastatur dank Bluetooth und kompaktem Aufbau auch hervorragend für Couch Gaming oder mobile Nutzung.

Kleinere Schwächen wie die seltsame Akku Warnung oder die etwas gewöhnungsbedürftigen FN Funktionen verhindern zwar die absolute Perfektion, ändern aber nichts daran, dass die K33 Compact Wireless für ihren Preis ein verdammt starkes Gesamtpaket liefert.

Und während dieses komplette Review entstanden ist, läuft die Tastatur übrigens immer noch auf derselben Akku Ladung. Keine Ahnung wie lange das Ding noch durchhält… aber aktuell wirkt der Akku stabiler als mein Schlafrhythmus.

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