NVIDIA ComfyUI Update
Das NVIDIA ComfyUI Update bringt mehrere Neuerungen für die AI-gestützte Videoproduktion auf RTX-GPUs und DGX Spark. NVIDIA und ComfyUI stellten die Verbesserungen diese Woche auf der GDC vor und zeigen damit neue Möglichkeiten für schnellere, effizientere und zugänglichere Video-Workflows.
Diese Tools unterstützen frühe kreative Workflows – von der Ideenfindung über Storyboarding bis hin zur Szenengestaltung. Gleichzeitig sollen sie die Einstiegshürde für Einsteiger:innen senken, die mit Videomodellen auf RTX-AI-PCs arbeiten möchten.
Der heutige RTX AI Garage-Blog befasst sich eingehend mit den Updates und erklärt, wie Kreative und Entwickler sie nutzen können:
- ComfyUI App Mode bietet eine vereinfachte Benutzeroberfläche, die den Node Graph ausblendet und nur die vom Benutzer benötigten Eingaben anzeigt. So werden komplexe Workflows zu benutzerfreundlichen Apps. Alle Funktionen sind für RTX-GPUs optimiert. Weitere Informationen gibt es im NVIDIA ComfyUI Update-Blog.
- Bessere Leistung der Modelle dank NVFP4- und FP8-Unterstützung: ComfyUI unterstützt jetzt die Datenformate NVIDIA NVFP4 und FP8, wodurch moderne Modelle zur Inhaltserstellung auf RTX-GPUs wesentlich effizienter laufen. Bei Modellen wie FLUX.2 Klein sorgen diese Optimierungen für eine bis zu 2,5-fach schnellere Leistung und eine um bis zu 60% geringere VRAM-Auslastung auf GeForce RTX 50 Series-GPUs. NVFP4-Unterstützung für LTX-2.3 wird ebenfalls in Kürze verfügbar und erweitert damit die Möglichkeiten für leistungsstarke Video-Workflows.
- RTX Video Super Resolution für AI-Videopipelines: NVIDIA hat zudem RTX Video Super Resolution als Node für NVIDIA ComfyUI Update eingeführt, mit dem Kreative generierte Videos viel schneller auf 4K-Auflösung hochskalieren können. Die auf RTX Tensor Cores laufende Technologie kann diesen Schritt bis zu 30-mal schneller als alternative lokale Upscaler ausführen und benötigt dabei deutlich weniger VRAM. NVIDIA hat außerdem ein Python-Paket und Beispielcode veröffentlicht, damit Entwickler dieselben AI-Upscaling-Funktionen direkt in ihre eigenen Anwendungen integrieren können.
Hier außerdem die wichtigsten RTX AI Garage-Updates der letzten Wochen:
- LM Link für LM Studio – Kann separate Geräte, auf denen LM Studio ausgeführt wird, miteinander verbinden, um Modelle auf einem Desktop oder DGX Spark auszuführen, während Chats lokal auf dem Laptop bleiben.
- LTX Desktop – Ein vollständig lokaler Open-Source-Videoeditor, der auf der LTX-Engine basiert und für NVIDIA-GPUs optimiert ist.
- RTX Remix-Update bald verfügbar – Bietet erweiterte Partikel-VFX-Tools, mit denen Modder reichhaltigere visuelle Effekte erstellen können. Dazu gibt es weitere Informationen, die NVIDIA auf der GDC geteilt hat.
Weitere Informationen gibt es im RTX AI Garage-Blog.
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