KIYO – Bunny Tyranny Preview
Der Text hat noch net richtig angefangen unn isch hab jetzt schunn das Gefühl, isch schreib des Preview aus em Trip mit viel zu viele Substanze raus. Genau so fühlt sich die KIYO Bunny Tyranny Demo nämlich an. Verwirrend. Intensiv. Unn irgendwie faszinierend.
Was zuerst wie e schleichendes Jump n Run Abenteuer wirkt, entpuppt sich ziemlich schnell als komplette Pixel Fabrik für Reizüberflutung ohne klar sichtbare Leitplanke. In der Demo von KIYO Bunny Tyranny aus em Hause Pixel Rats übernehme mer die Kontrolle von Kiyo, e ehemalige Raubkatze, unn kämpfe uns durch e neonverseuchte dystopische Stadt, die von smartphone süchtige Hasen beherrscht wird. Jo, Hasen. Mit Macht. Unn mit Problem.
Ziel is es, die tiefste Geheimnisse der Stadt offenzulege unn alle aus dem tyrannische Griff der Hasen zu befreie. Der Einstieg wirkt dabei bewusst falsch. Alles fühlt sich wie e Hack an, bevor es mit em sauberen Übergang ins eigentliche Spiel kippt. Direkt danach zieht dich die Story rein unn erklärt langsam, warum sich das Game so verhält, wie es sich verhält. Der Durchbruch durch die vierte Wand is hier kein Gimmick, sondern zentrales Element. Kiyo redet mit dir. Net nur über dich. Mit dir. Unn plötzlich fühlt sich jede Aktion schwerer an. Abstürze unn eingehender Schaden wirken emotional anders als in gewöhnliche Spiele.
Doch so spannend das Konzept is, es gibt Baustelle. Unn zwar net zu knapp. Kaum bis keine Tastenkonfiguration, wenig Hilfestellung. Mer irrt sich anfangs blind durch Umgebunge unn Aufgaben. Der Schlüssel liegt komplett in de Gespräche. Wer Konversationen skippt, rennt planlos rum unn darf sich net wundern, wenn nix Sinn ergibt. Infos unn Aufgabenstellungen stecke genau dort drin.







Zusätzlich sind die Sprechblasen an die Bewegungen der Charaktere gebunde. Klingt kreativ, wirkt aber teilweise zu hektisch. Dazu kommen nervöse Animatione, blinkende Neonlichter unn e Geräuschkulisse, die stellenweise komplett eskaliert. Selbst Menschen ohne Photosensibilität müssen hier teilweise wegschauen, um Auge, Hirn unn Magen wieder zu beruhige. Die Stroboskop Effekte sin net ohne.
Unn trotzdem. Trotz dem ganzen Wahnsinn steckt spielerische Tiefe drin. Die Musik bleibt beim Rennen normal, wird beim Schleichen dumpfer unn erzeugt so e starke Atmosphäre. Gadgets wie Karotten zum Ablenke oder Seile zum Klettere unn Schwinge bringe taktische Möglichkeiten rein. Dazu kommen eigene Fähigkeiten wie Kratzen zum Zerstückele von Gegner oder Katzenauge, um Hinweise zu sehe unn Gegner besser einzuschätze. Ab dem Punkt geht’s nur noch um Timing unn Taktik.
Schade is lediglich, dass viele Items nach Missione verschwinde unn mer net frei in der Welt weiter damit experimentiere kann.
Alles in allem is die KIYO Bunny Tyranny Demo e kontrollierte Überforderung. Interessantes Konzept trifft auf verstörende Umsetzung unn gleichzeitig auf verdammt starke Atmosphäre. Des wird definitiv e Hass Liebe Kandidat. Net nur verwirrend, sondern bewusst verwirrend. Unn genau deshalb bleibt es im Kopf.