Hellblade Senua’s Sacrifice – Review

Hellblade Senua’s Sacrifice war für mich schon nach den ersten paar Minute kein normales Spiel mehr. Do war direkt klar: Des hier wird schwer, un zwar net nur vom Gameplay. Beim ersten Durchlauf war’s schon heftig, awwer beim zweiten hat’s noch mal ganz anders reingehauen. Mit mehr Lebenserfahrung un mit dem Wissen, was auf einen zukommt, trifft einen des alles noch e ganze Ecke mehr. Details, die man beim ersten Mal noch übersehn hat, steche plötzlich richtig raus un mache die ganze Sache noch drückender.

Wenn mer im echten Leben mit Psychosen oder ähnlichem zu kämpfe hat, dann sollt mer sich des Spiel wirklich gut überlege. Hellblade Senua’s Sacrifice geht ohne Umwege genau do hin, wo’s weh tut. Die Stimmen im Kopp sinn immer do. Ab un zu wirken se fast ermutigend, awwer meistens machen se dich eher fertig. Visione, Illusionen un dieser dauerhafte innere Druck gehe dir einfach net ausm Kopp raus.

Dazu komme die Kämpfe un die Rätsel. Jeder Schritt nach vorne kostet Kraft. Nix fühlt sich leicht an, nix fühlt sich sicher an. Des Spiel is durchgehend dunkel, bedrückend, beklemmend un angsteinflößend. Es gibt kaum e Moment, wo mer mal wirklich Luft holen kann.
Un selbst wenn’s rum is, fühlt sich das Ende net wie en klassischer Sieg an. Eher wie en abgeschlossener Abschnitt in einem Kreislauf, der eigentlich nie wirklich aufhört. Genau das macht Hellblade Senua’s Sacrifice so besonders un zugleich so schwer zu verdauen.

Grafisch is das Spiel wunderschön un gleichzeitig brutal bedrückend. Sound un Atmosphäre greife perfekt ineinander un sorge dafür, dass mer vieles noch länger mit sich rumschleppt. Hellblade Senua’s Sacrifice hält genau, was es verspricht: Es zeigt knallhart, wie sich ein Leben mit Psychose anfühlen kann.

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